Die US-Börsenkommission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) haben separate zivilrechtliche Klagen gegen Goliath Ventures und dessen Gründer Christopher Delgado eingereicht. Die regulatorischen Maßnahmen richten sich gegen einen angeblichen Kryptowährung-Ponzi-Betrug mit nicht registrierten Wertpapieren.
Laut der SEC-Klage hat Goliath Ventures mindestens 425 Millionen US-Dollar von über 1.300 Anlegern eingesammelt. Das Unternehmen habe den Teilnehmern versichert, dass ihre Mittel in Kryptowährungs-Liquiditätspools angelegt würden, was monatliche Renditen von 3 % bis 10 % bei Garantie des Hauptbetrags biete. Die Aufsichtsbehörden werfen der Firma vor, diese Mittel nicht investiert, sondern Kapital von neuen und bestehenden Anlegern verwendet, um frühere Renditen auszuzahlen, und Kontostände gefälscht zu haben.
Strafanzeigen und Details der Einigung
Christopher Delgado hat sich am 30. Juni schuldig zu bundesweiten Strafanzeigen bekannt, darunter Verschwörung zum Begehen von Telekommunikationsbetrug, Telekommunikationsbetrug und Geldwäsche. Im Rahmen der Einigung hat er zugestimmt, Immobilien, Fahrzeuge, Luxusgüter sowie Bank- und Kryptokonten zu verfallen zu lassen.
Die SEC wirft Delgado vor, mindestens 51 Millionen US-Dollar für den persönlichen Gebrauch abgezweigt zu haben.
Delgado hat eine geteilte Einigung mit der SEC vereinbart, die der gerichtlichen Genehmigung unterliegt. Diese Vereinbarung würde ihn dauerhaft daran hindern, die in der Klage genannten Wertpapiergesetze zu verletzen und als Makler oder Händler zu fungieren. Die CFTC fordert separat Schadensersatz, Strafen und Marktausschlüsse.
Das Unternehmen habe die monatlichen Auszahlungen reportedly im November 2025 eingestellt und sei zusammengebrochen.