Türkiye friert über 6.000 Konten ein, die mit illegalen WM-Wetten in Verbindung stehen

Türkische Behörden haben 6.314 Bankkonten, die mit lizenzlosen Wettanbietern verknüpft sind, unmittelbar nach dem Anpfiff des Endspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 eingefroren. Die koordinierte Maßnahme richtet sich gegen Offshore-Unternehmen und Einzelpersonen, die an nicht autorisierten Sportwetten beteiligt sind.

Umfang der Operation und Marktschätzungen

Die Strafverfolgungsbehörden führten die Kontosperrungen im Rahmen einer vorab geplanten Finanzoperation durch. Die Behörden gingen davon aus, dass das Endspiel das höchste Volumen an nicht autorisierten Wetten für lizenzlose Buchmacher generieren würde. Die Banken erhielten die Sperranordnungen direkt nach dem Anpfiff. Die Ermittler identifizierten 19 Offshore-Entitäten, die mit illegalen Wettplattformen verbunden sind, und leiteten Ermittlungen gegen 23 Einzelpersonen ein. Diese Durchsetzungsbemühungen stehen im Einklang mit der breiteren nationalen Initiative der Türkei, nicht autorisierte Glücksspielaktivitäten und damit verbundene Finanzverstöße einzudämmen.

Regulatorische Schätzungen belaufen sich auf einen Wert von 35 Milliarden US-Dollar für lizenzlose WM-Wetten während des Turniers 2022. Die Behörden gehen davon aus, dass sich diese Summe bis zum Abschluss der Veranstaltung 2026 auf 50 Milliarden US-Dollar belaufen könnte. Die Marktdaten wurden von iGaming News berichtet.

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