Curaçao CGA führt neue Lizenzauflösungsverfahren ein

Die Curaçao Gaming Authority (CGA) hat aktualisierte Anweisungen zum Rückbau für Betreiber unter dem LOK-Lizenzierungsrahmen veröffentlicht. Die neuen Richtlinien beschreiben die Austrittsverfahren für B2C- und B2B-Lizenzinhaber in vier festgelegten Szenarien.

Austrittsszenarien und Zeitpläne

Die Vorschriften behandeln die freiwillige Aufgabe, den Lizenzentzug wegen Compliance-Verstößen, abgelehnte Verlängerungsanträge und die Schließung einzelner Betriebsdomänen, während die Hauptlizenz weiterhin aktiv ist. Bei einer abgelehnten Verlängerung steht den Betreibern eine Übergangsfrist von sechs Wochen zur Verfügung. Alle anderen Austrittsszenarien treten sofort in Kraft und führen vor der Einreichung des erforderlichen Rückbau-Berichts Einschränkungen ein.

Operative und finanzielle Anforderungen

Unter den sofortigen Einschränkungen müssen betroffene Unternehmen neue Geschäftstätigkeiten einstellen, die Aufnahme neuer Spieler stoppen und die Abwicklung bestehender Verträge einstellen. Die CGA stellt klar, dass ein Rückbauprozess nicht mit der gesetzlichen Liquidation gleichzusetzen ist. Finanzielle Verpflichtungen gegenüber Spielern bleiben nach Ablauf der Lizenz in Kraft, bereits gezahlte Gebühren sind nicht erstattungsfähig und alle unbezahlten Schulden gegenüber der Regulierungsbehörde oder der Regierung müssen unabhängig vom Austrittsweg beglichen werden. Betreiber, die sich für die freiwillige Aufgabe entscheiden, behalten die Kontrolle über den Zeitplan und die Verfahrensschritte des Austritts, während eine von der Regulierungsbehörde eingeleitete Kündigung diese Flexibilität entzieht.

Der neue Rahmen ersetzt die früheren Austrittsrichtlinien für das LOK-System.

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