Kontosperrungen und Finanzüberwachung
Die Behörden Bangladeschs haben rund 14.000 Konten mobiler Finanzdienstleistungen gesperrt, die mit Online-Glücksspiel und illegalen Hundi-Überweisungen in Verbindung stehen. Diese Maßnahme markiert die zweite Phase einer umfassenderen Regulierungskampagne gegen nicht lizenzierte digitale Wettbetriebe.Das Finanzministerium gibt an, dass die Einschränkungen nun insgesamt etwa 55.000 Konten mobiler Finanzdienstleistungen umfassen, nach einer ersten Sperrung von 10.000 Konten. Die Behörden identifizieren die Organisatoren dieser Zahlungssysteme und leiten die Akten an die Strafverfolgungsbehörden weiter. Das System blockiert nun die Erstellung neuer digitaler Geldbörsen mit denselben nationalen Identifikationsnummern.
Rechtsrahmen und Durchführungsmaßnahmen
Regierungsangaben deuten darauf hin, dass unreguliertes Online-Wetten Geldwäsche und andere Finanzdelikte ermöglicht. Die Behörden überwachen daher neben den Wettbetreibern auch die Zahlungswege. Personen, die gegen das Verbot des digitalen Glücksspiels verstoßen, drohen bis zu zwei Jahre Haft und Geldstrafen von bis zu 810.000 US-Dollar.Frühere Regulierungskündigungen hatten diese Sanktionen dargelegt, um Compliance-Standards im gesamten digitalen Finanzsektor zu etablieren.